21. Mai 2017 - 2 Kommentare

Was ist Bitcoin – Der Crashkurs

Herzlich Willkommen zum Bitcoin-Crashkurs ! Aufgrund der neuesten Entwicklungen habe ich meinen Crashkurs etwas aktualisiert!

Nachfolgend werde ich einen groben Abriss über die Hintergründe, Eigenschaften der Kryptowährung beschreiben. Angefangen hat alles  im Januar 2009, als Satoshi Nakamoto ein Programm gestartet hat, dass sich wie eine dezentrale Währung verhält. Anfangs hat nur eine Handvoll Geeks, die über kryptographische Mailingslisten vom Bitcoin erfahren hatte, mitgemacht.

Heute pumpen Fabriken rund um die Welt Rechenleistung ins Netzwerk, um wenige Bitcoins zu minen. Behörden von China bis in die USA und von Russland bis Dänemark beschäftigen sich mit der virtuellen Währung und alle Bitcoins zusammen sind rund 230 Milliarden Dollar Wert geworden!! Im Vergleich dazu im Mai war die Marktkapitalisierung bei rund 30 Milliarden Dollar.

Bitcoins sind eine alternative, dezentrale Währung, die nach einem peer-to-peer-Prinzip,funktionieren und keiner staatlichen Kontrolle obliegen. Bitcoins sind nur über das Internet zu verwenden, aber gelten prinzipiell überall, wo es Internet gibt. Sie bieten gegenüber den sogenannten Fiat-Währungen diverse Vorteile, wie etwa erheblich schnellere Transaktionen, internationale Gültigkeit oder eine absolute Sicherheit vor starker, unkontrollierter Inflation. Allerdings ist damit noch nicht endgültig geklärt, was Bitcoins sind. Denn neben dieser gebräuchlichen Definition als “Währung aus dem Internet” kann man auch andere Definitionen finden:

Als Währung: Diese Definition ist die gebräuchlichste und naheliegendste, da der Bitcoin sich praktisch wie eine Fremdwährung verhält: Man kann Euro gegen Bitcoins zum jeweiligen Kurs wechseln und damit dort bezahlen, wo er akzeptiert wird. Dementsprechend ist der Bitcoin “die Währung aus dem Internet”: vollständig virtuell und dezentral, von keinem Staat beherrscht oder herausgegeben, gültig überall dort, wo er freiwillig akzeptiert wird, sei es in Berlin oder Tokio, und wert, was Marktteilnehmer zu bezahlen bereit sind.

Als Zahlungssystem: Aus Sicht von Händlern ist es praktisch, den Bitcoin als ein Zahlungssystem wie PayPal oder eine Kreditkarte zu verstehen: Kunden müssen etwas einzahlen, um im Internet bezahlen zu können. Dafür werden Zahlungsdienste und Wallets genutzt. Ähnlich wie bei einem PayPal-Konto müssen Sie Geld bezahlen/einzahlen. Allerdings sind Bitcoins ein offenes Zahlungssystem, bei dem man sowohl als Kunde als auch als Händler nicht auf die Dienstleistung eines Anbieters angewiesen ist.

Als digitales Gold: Da der Bitcoin nicht nur wie eine Währung funktioniert, sondern auch mengenmäßig auf 21 Millionen Einheiten begrenzt ist, weist er eine Analogie zu Gold auf. Dies macht ihn zu einer sehr speziellen Form von Anlage, die von der Hoffnung getragen wird, dass der Preis aufgrund des begrenzten Angebots und einer steigenden Nachfrage im Wert steigt. Auch wenn sich diese Annahme bisher bestätigt hat und der Bitcoin mit Wertsteigerungen von mehreren tausend Prozent das wohl rentabelste Investment der Finanzgeschichte war, ist er nicht frei von Risiken und gilt deswegen als hochspekulativ.

Als dezentrales Netzwerk: Der Bitcoin überträgt die Prinzipien dezentraler Netzwerke wie im File-Sharing auf eine Währung: Die Blockchain genannte Datenbank mit den bisherigen Transaktionen wird von allen Benutzern gespeichert, und das Netzwerk der Miner sorgt dafür, dass alle Transaktionen dem Protokoll gehorchen. Damit ist das Netzwerk faktisch nicht kleinzukriegen, da es keinen “Single-Point-of-Failure” gibt, also keinen zentralen Angriffspunkt und keinen Knopf zum Ausschalten.

Als Bewegung: Man könnte den Bitcoin auch so verstehen, dass sich eine neue Generation ihre eigene Währung erschafft. Als heilige Prinzipien gelten dabei Dezentralität, Open-Source und Privatsphäre. Der Bitcoin ist eine Bewegung gegen das Fiatgeld, das im Lauf der Jahrzehnte dahininflationiert, und gegen die Banken, welche bisher gebraucht werden, um Geld zu überweisen. Als Bewegung versucht der Bitcoin, das peer-to-peer-Prinzip, also den Handel ohne Zwischenhändler, auf das Geld zu übertragen.

Eigenschaften des Bitcoins:

  1. Bitcoins bestehen aus 8 Stellen nach dem Komma. 0.001 Bitcoin wird ein MilliBitcoin genannt (auch mBit), 0.00000001 Bitcoin, die kleinste Einheit, ein Satoshi. Sehr beliebt ist mittlerweile auch die Einheit “Bit“, die ein Millionstel Bitcoin beschreibt.
  2. Bitcoin-Transaktionen werden beinah sofort gesichtet, und in der Regel nach maximal zehn Minuten bestätigt. Unabhängig vom Ort von Sender und Empfänger
  3. Bitcoin-Transaktionen sind irreversibel. Es gibt keine zentrale Instanz, die eine Überweisung rückgängig machen kann.
  4. Er ist wie Bargeld mit "Teleport-Funktion". Man kann ihn fast augenblicklich überall hin überweisen. Bis zur Bestätigung dauert es maximal zehn Minuten, dann ist ein Bitcoin so übergeben wie Bargeld. Das ist schon mal praktisch für jeden.
  5. Es wird niemals mehr als 21 Millionen Bitcoins geben. Das macht den Bitcoin so ähnlich wie Gold, Wert stabiler und ist somit sicher vor einer exzessiven Geldschöpfung und vor Hyperinflation.
  6. Er ist so dezentral wie das Internet oder Filesharer und damit eigentlich nicht "Kleinzukriegen".
  7. Es gibt nur Knoten eines Netzwerkes und keinen “Single-Point-of-Failure”, an dem man ansetzen könnte, um das System abzuschalten. Der Bitcoin verspricht, so lange zu funktionieren wie das Internet. Er ist theoretisch unsterblich.
  8. Der Bitcoin ist mehr oder weniger anonym. Dies ist für Anhänger eines Rechts auf Privatsphäre interessant – allerdings auch für Kriminelle.

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Veröffentlicht von: moccca in Allgemein, Finanzen

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